Petras Log-Buch Teil 6 – das Ende (m)einer Reise

von Reykjavic nach Torshavn (Faröer Inseln) in 520nm und weiter nach Kiel in 591nm

Dienstag, 11.07.2017, sechster Seetag

Nicht trödeln! Um 11:00 Uhr haben wir heute einen Termin mit unserem Kapitän und seinen Offizieren. Im Theater ist Kapitäns-Fragestunde. Da es uns Passagieren im Regelfall nicht gestattet ist die Brücke, oder auch den Maschinenraum zu besichtigen, ermöglicht man uns hier einen Einblick in das “wie unser Schiff funktioniert”. Der Wahnsinn, dass wir in diesem Fahrtgebiet das komplette Trink- und Brauchwasser aus dem Meer selbst aufbereiten. Jetzt fühle ich mich wirklich wie ein “waschechter” Nordländer. Ein paar Liter Polarmeer habe ich ja mittlerweile schon intus!

Was, wann und wo wir an Müll verklappen. Das jeder benötigte Container aus Hamburg in die Wechselhäfen kommt, unterwegs nur weniges zugekauft wird. Spannend auch, welche Fragen hierbei aus dem Publikum kommen. Andreas fragt tatsächlich ob es an Bord auch einen “Knast” gibt, konnte ihn nicht mehr davon abhalten! Er hat eindeutig zu viel Sebastian Fitzek gelesen. Ich sage nur Passagier 23! Seine Frage wird ernsthaft beantwortet und wir erfahren, dass man im Falle eines Falles in seiner Kabine unter Bewachung gestellt würde, bis der nächste Hafen erreicht ist. Da wird man dann an die zuständigen Behörden überstellt. Aha, wenn also jetzt zwei Männer mit schwarzen Jacken vor einer Kabinentür stehen, wissen wir Bescheid …

Der letzte Landgang steht am morgigen Tag an. Dafür können wir noch ein bischen “Input” gut gebrauchen. Das übernimmt wieder zuverlässig und gewohnt unterhaltsam unsere Bordlektorin. Sie nimmt uns schonmal mit auf eine kleine Erkundungstour über die Faröer. Ich freue mich auf den neuen Hafen! Gilt es doch wieder einmal ein mir noch unbekanntes Eiland zu entdecken.

Kino für die Ohren? Au ja. Heute zur Tea-Time gibt es Film-und Broadway Melodien klassisch interpretiert von Geige, Cello und Klavier. Wir versuchen jeweils schon bei den ersten Tönen die Titel zu erraten. Vom “James-Bond-Theme” über “The way we were” bis hin zum guten alten “Dr. Schiwago” treffen wir im Geiste viele alte Bekannte. Tolle Melodien, sehr cool interpretiert. Im Aufzug höre ich später einen Herren sagen, da habe ich doch tatsächlich feuchte Augen bekommen. Hhmm, ich auch …

Am Abend noch schnell ins Musical? Aber Bitte gerne! Ein “Best off” von Stücken die wirklich Laune machen. Ich summe “Maria” aus der Westside-Story vor mich hin und husche in meine Koje. Noch ein bischen lesen dann Licht aus, morgen wird es früh hell für mich …

Mittwoch, 12.07.2017  Torshavn (Faröer)

Der Wecker klingelt um 5:30h, zuverlässig. So ein Wecker macht halt seinen Job, gnadenlos. Zerknittert und noch verschlafen klettere ich aus meinem Bett, Vorhang auf – und da sind sie, die Faröer inklusive Sonnenaufgang. Den gibt es hier jetzt nämlich wieder, nachdem wir das Reich der Mitternachtssonne verlassen haben.

Wie gigantische Felsbrocken, die ein Riese in den Atlantik geworfen hat wirken sie. Im Gegenlicht liegt ein leichter Nebelschleier auf der zerklüfften Küste der “Schafsinseln” wie man die Faröer auch nennt. Denn hier ist es nicht nur grün, sondern es hat ein Vielfaches mehr an “schaflichen” als an menschlichen Einwohnern.

Bis zu 700 Meter ragen die Klippen der Inseln über dem Meeresspiegel auf. Auf den Felsklippen und zwar auf der obersten Ebene, nisten hier die hübschen Papageientaucher. Ihre Jungen unternehmen jetzt im Juli ihre ersten Flugversuche.

Eine halbe Stunde lange genieße ich das Panorama von unserem Kabinenbalkon aus (merkt Ihr was? Backbord hat doch was für sich!). Beobachte den Wachoffizier auf der Brücke, den ich von hier aus gut sehen kann. Es ist noch ganz still so früh am Morgen, viele schlafen noch und man hat das Gefühl, das das Schiff einem ganz allein gehört. In solchen Momenten wird mir wieder bewußt, warum ich so gerne auf See bin.

Vor uns in aller Frühe ist schon eilig ein Fährschiff unterwegs, wir holen es nicht mehr ein. In der Hauptstadt der Faröer, in Torhavn, besiedelt immerhin schon seit 1866, sollen wir um 7:00 Uhr anlegen. In einer der kleinsten Hauptstädte der Welt mit etwa 17.500 Einwohnern, werden wir also den letzten Landgang unserer Reise machen. Ich bin gespannt, denn heute geht es mal nicht über Land, wir wollen dem städtischen Leben auf dieser zu Dänemark gehörenden Insel nachspüren.

Torshavn ist der wichtigste Handels- und Fährhafen der Faröer und damit internationale Verkehrsdrehscheibe. Autonom verwaltet präsentiert das Städtchen ganz selbstbewußt direkt am Hafen auf einer felsigen Landzunge sein Regierungsviertel. Ganz unverkrampft geht es hier zu. Als Tourist kann man bis vor den Amtssitz des Präsidenten stromern, ohne Security oder sonstige Sicherheitsmaßnahmen.

Malerisch liegt auf einem Felssporn gegenüber des Parlamentes eine alte Festung mit Leuchttum. Klassisch in rot/weiß reckt der Turm seine Spitze dem heute schon wieder blauen Himmeln entgegen. Untypisch sei dieses Wetter. Ein Satz den wir auf dieser Reise schon oft gehört haben. Zumeist herrschten hier starke Winde vor, die Regen und vor allem reichlich Nebel vom Meer her mitbringen. Die See sei meist rau und stürmisch an diesen Küsten, verlange denen, die hier vom Fischfang leben Standfestigkeit ab. Wer auf die Faröer reise, um sich dann über das schlechte Wetter zu beklagen, habe sein Reiseziel nicht richtig gewählt. So steht es im Baedecker zu lesen.

Von alldem ist heut so gar nichts zu spüren. Der Wind bläst zwar recht kräftig, ist aber durchaus mild. Ein paar Schönwetter-Wolken sind unterwegs, aber nach Regen sieht es erstmal nicht aus. Ein Bus bringt uns vom Hafengelände, auch hier geht man wie schon am Anleger in Bergen auf Nummer sicher. Es soll uns in der Betriebsamkeit des Hafengeschehens nichts passieren. Sind wir doch ständig am Staunen, mit Tunnelblick auf Sehenswertes und damit blind für den Verkehr unterwegs.

Unser Spaziergang führt uns vorbei an schaukelnden Fischerbooten. Das Wasser hier im Hafen ist so klar, wie ich es selten gesehen habe. Sogar einzelnen Quallen die hier schwimmen kann man die Quasten zählen! Beim Bummeln zwischen den roten Holzhäusern des Regierungsviertels mit den hier typischen Grasdächern erhaschen wir immer wieder auch einen schönen Blick auf unser Schiff. Apropos Grasdächer. Wer sich fragt, wie diese Dächer abgemäht werden, dem sei verraten, man läßt auch hier schon mal die Schafe rauf ;-).

Ein älterer Herr spricht mich auf Deutsch an, er hat uns wohl in seiner Sprache reden hören. Wo wir denn herkommen, will er wissen. Als er dann erzählt, seine Reiseroute sei über Grönland verlaufen, bin ich ganz Ohr und frage ihm Löcher in den Bauch. Über sein Schiff, das Wetter, den Seegang, die Sicht, das Meereis, die Eisberge, die Reisedauer – ach ja, wir könnten ewig plaudern müsste er nicht weiter. Nach seinen Antworten ist für mich noch klarer geworden, ich muss mir Mut fassen und nochmal einen Anlauf nehmen um noch weiter nach Nordland vorzustoßen. Wo andere von karibischen Stränden träumen, träume ich vom Polarlicht, von Feuer und Eisbergen! One of these days …

Nach dem netten Zwiegespräch führt uns unser Weg bergan, durch einen sehr schön angelegten Stadtgarten, in dem der wohl einzige Baumbestand der Insel dem Wetter trotzt. Auch wenn der viele Regen hier Fruchtbarkeit bringt, die Kälte und der heftige Wind lassen hier eine Vegetation nicht zu, wie wir sie in unseren Breiten kennen. Welche Mühe steckt da in den kleinen gepflegten Hausgärtchen, in die wir auf unserem Weg einen Blick werfen können. Zwischen Mauern ducken sich sogar vereinzelt kleine Gewächshäuser, in einem Garten entdecke ich meterhohe knallrote Mohnblumen. Die meisten der modernen Häuser haben hier keine Grasdächer mehr. Um “Dachschäden” bei Sturm zu vermeiden, deckt man jetzt die traditionellen Holzhäuser vielfach mit Wellblech ein.

Angekommen am Ziel unserer Wanderung, dem “Haus des Nordens”, genießen wir einen tollen Ausblick auf die Stadt, den Hafen und unser Schiff. Bei dem Bau dieses besonderen Kulturzentrums hat man Werkstoffe aus sieben skandinavischen Ländern verbaut, deren Fahnen flattern auch fröhlich davor im Wind. Eine bodentiefe Rundum-Verglasung wird von einem tief heruntergezogenen Grasdach beschirmt. Beinahe wie ein Feenhügel sieht es aus. Glaubt man in Island an Trolle, so lebt hier auf den Faröern die Sage der Selkies. Selkies sind Mischwesen aus Robbe und Mensch, die für eine gewisse Zeit dem Meer entsteigen, ihr Fell abstreifen und unter uns Menschen als Mensch leben, bis sie dereinst wieder in ihre eigentliche Gestalt und wieder ins Meer zurückkehren. Im Park des nahegelegenen Kunstmuseums, an dem wir auf unserem Rückweg vorbei kommen, kann man eine außergewöhnliche Skulptur bewundern, die ein solches Mischwesen darstellt. Bemerkenswert!

Wieder zurück im Hafen, schlendern wir vorbei an alten Seglern, ich glaube Captain Jack Sparrow muss hier auch irgendwo sein, vermutlich ja in einer der Hafenkneipen … Hier komme ich an den aufgehängten Stockfisch mal näher ran, der Geruch alleine ist wirklich schon nur was für echte Liebhaber! Ja, und Walfleisch gibt es hier leider auch. Wie schon in Island hat der Walfang auf den Faröer Tradition und es gibt ihn noch immer. In unseren modernen Zeiten ist es nur noch schwer nachvollziehbar, warum man an dieser für die Tiere quälenden Art zu sterben festhält. Man kann nachlesen, dass der Todeskampf eines Wals, wird er von der Leit-Harpune nicht richtig getroffen, mehr als 15 Minuten dauert. Das mag ich mir gar nicht vorstellen, Bilder von blutrot gefärbtem Wasser steigen in mir auf. Ein heikles Thema, das man mit Einheimischen nicht diskutieren kann, einem aber auf einer Nordland-Reise unweigerlich auch begegnet, ausblenden geht da nur bedingt …

Meinen Reisebericht von den Faröer möchte ich dann aber doch mit einem anderen Tier beenden, nämlich mit dem wichtigsten Nutztier der Inseln. Es ist so bedeutsam, das man einigen Tieren jetzt sogar eine noch verantwortungsvollere Aufgabe zugedacht hat. Bei Youtoube kann man das auch anschauen. Diese Schafe sind Teil der Faröer- “Sheep View” geworden. Ohne Witz, Google hat sich mit seinem Street-View-Projekt anfangs nicht für die Faröer interessiert. Da sind die findigen Inselbewohner auf die Idee gekommen einige ihrer Schafe zu Kameraschafen zu machen – die “Sheep-View” war geboren. Allzu aufschlußreiche Bilder haben die vierbeinigen Herrschaften dann aber leider meist nicht geliefert, zu häufig wandern sie mit gesenktem Kopf umher und grasen ;-).

Im örtlichen Postamt trifft man auf eine andere Geschichte, eine Geschichte die von der Abgeschiedenheit vieler Orte hier erzählt und von Herrn Mikkelsen, dem Postboten, den man jetzt zum Dank auf einer eigenen Briefmarke verewigt hat. Bis in die sechziger Jahre hinein hat er zu Fuß über einen Bergrücken kletternd, mehrmals im Monat ein Dorf versorgt. Nicht nur mit der Post, auch mit Lebensmitteln und anderen Gebrauchsgütern! Heute führt bequem eine Straße in den Ort. Zahlreiche Brücken und Fähren verbinden mittlerweile die achtzehn Inseln im Atlantik miteinander. Fortschritt, Vernetzung, Globablisierung lassen die weite Welt von da draußen, von jenseits des Atlantiks näher rücken. Wir haben diesmal nur eine der Inselns besucht, Stremoys. Ahoi, Faröer – ein Wiederkommen lohnt sich, um dann vielleicht bei typischem Wetter eine Rundfahrt zu unternehmen, um Schafe zu zählen oder Papageientaucher!

Donnerstag, 13.07.2017, siebter Seetag

Haben wir gestern zum Abschied von den Faröern mit der Crew noch Shantys gesungen, in der Nacht die Uhren wieder um eine weitere Stunde zurückgestellt, treffen wir heute beim späten Frühstück ein nettes Ehepar aus der Nähe von Frankfurt und plaudern uns in den Vormittag. Die beiden waren gestern am Abend auch im Theater und haben sich die Crew-Show angeschaut. Das Team des Kids-Clubs gab Aschenputtel als Sketch. “De jute Fee” kam hierbei aus Kölle und mir ging ein Licht auf. Deshalb hatten wir auf der ganzen Reise Bilderbuch-Wetter, wir hatten “de jute Fee” an Bord ;-)!

Tanzende Köche, Country-Songs singende Friseurinnen, ein Kellner der bei Dieter Bohlen sicherlich die $-Zeichen in die Augen gezaubert hätte. Toll zu sehen welche verborgenen Talente sich bei diesem bunten Multi-Kulti-Team versteckt gehalten haben. Unser Kapitän versteht es offenbar, seiner Crew bei allem Streß und bei den langen Arbeitstagen den Spaß zu erhalten. Hut ab davor!

15:30h skandinavische Kaffeestunde – die Bordbäckerei gibt noch einmal alles. So viel zu probieren, so lecker! Oh, oh – meinem Gürtel gehen die Löcher aus …

Wie jetzt unser Kapitän hat ein Orgelkonzert gegeben? Er spielt schon seit er ein kleiner Junge ist Klavier und hier an Bord hat es eine Orgel? Sch … ! Den Termin heute früh um 11:00 Uhr haben wir verpasst, zum Glück gibt es einen Nachschlag, jetzt um 17:00 Uhr. Da zieht er dann aber wirklich buchstäblich alle Register! Die Bässe brummen in meiner Magengrube. Der Saal scheint sich zu weiten und ich wähne mich in einer großen Kathedrale. Diese Überraschung ist echt gelungen! Nicht nur kurzweilig plaudernd und mit interessanten Informationen versorgend hat uns unser Kaptein sicher durch alle Häfen gebracht. Er ist auch noch ein echter Musikus und sooo herrlich bescheiden. Der Applaus nach seinem Konzert, das er zusammen mit unserem Bord-Pianisten gegeben hat, will nicht enden, mit roten Ohren flüchtet er schließlich hinter die Bühne. So sympatisch dieser Schwede!

Bohrinseln in Sicht, wir haben die Off-Shore-Gebiete von Norwegen und Großbritanien erreicht. Um 18:30 Uhr sind wir noch immer nicht in deutschen Gewässern. Wie weit wir uns von zu Hause entfernt hatten, wird mir erst jetzt, auf dem langen Weg zurück so richtig bewußt …

Freitag, 14.07.2017, achter Seetag

Was für ein Elend! Jetzt wo ich mir endlich gemerkt habe, ob ich nach Verlassen von Treppenhaus A oder B nach rechts oder links abbiegen muss um zu meiner Kabine zurück zu finden, heißt es aussteigen.

Dies ist also schon unser letzter Tag an Bord und ich kann schon früh um fünf nicht mehr schlafen. Leise ziehe ich mich an und schleiche mich aus der Kabine. Es ist noch ganz ruhig in den Gängen, nur vereinzelt trifft man schon auf fleißige Bienen und Bieneriche, die Geländer polieren, Staub wischen oder das Pooldeck reinigen. Ich steige die sechs Decks zu Fuß hoch bis zum Ausguck, genieße die Stille und die Aussicht. Lasse die letzten Wochen Revue passieren, werde wehmütig. Bei meinem Abstieg auf Deck zwölf begegne ich den ersten Joggern, klettere weiter abwärts auf Deck fünf. Packe mich kurz in einen Liegestuhl und döse noch ein bischen. Es geht auf 6:30 Uhr die Bäckerei macht gleich auf, ich hole mir einen Kaffee. Setze mich mit meinem Notizblock an die frische Luft und schreibe die letzten Einträge in mein Log-Buch. Das Schiff wird langsam wach, Teller klappern, der Duft von frischen Brötchen ruft die Frühaufsteher zum Frühstück. Ich laufe noch einmal auf Deck vier, ganz ans Heck und schaue auf die Wirbel der Schiffsschraube. Ill be back! One of these days!

Es hilft ja alles nix! Ich reiße mich los. Als ich in der Kabine ankomme, ist Andreas nicht nur auf den Beinen, er packt schon Koffer, heimlich – er weiß genau wie ich das hasse! So lieb von ihm. Da hat er sich jetzt ein ordentliches Frühstück verdient. Wir ziehen los.

Am Nachmittag schon wieder ein Abschied. Heute passiert aber auch alles zum letzten Mal! Die drei Musiker aus Ungarn geben ihr letztes Konzert, auch sie werden mit uns das Schiff morgen verlassen, nach einem achtjährigen Vertrag hier an Bord. Sie wirken auch traurig, leicht verwuschelt und verschlafen. Da hat wohl jemand zu lange Abschied gefeiert. Schon wieder habe ich Pipi in den Augen, das ist aber heute auch so ein Tag!

Den Abend verbringen wir einmal ganz ohne Unterhaltung. Zu schön ist das Wetter vor der Einfahrt in den großen Belt. Wir treffen doch tatsächlich in der untergehenden Sonne die “Colour Fantasy” – das Fährschiff welches von Kiel nach Oslo pendelt und mit der wir vor einigen Jahren unsere erste Norwegen-Reise unternommen hatten. Der Kreis schließt sich, ich schlage mein Log-Buch zu. Morgen früh um 6:00 Uhr werden wir wieder in Kiel anlegen.

Samstag, 15.07.2017, Kiel

Alle Mann von Bord! Jetzt ist es auch für uns soweit. Die Koffer sind gepackt und wir stehen in der Schlange vor der Sicherheits-Kontrolle zur Ausschiffung. Ich würde am liebsten noch einmal umdrehen. Wenn mir einer die Wäsche macht, ich würde sofort wieder mitfahren. Als ich aber sehe, das “de jute Fee” mit uns von Bord geht, überlege ich es mir anders. Vielleicht doch besser nach Hause? Das sieht mir verdächtig nach schlechtem Wetter für die nächsten Tage aus …

The End!

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